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BLOG: Jungbrunnen Meditation

Kann Meditation den alterungsprozess verzögern?

Meditation ist ein Zustand des Beobachtens ohne zu bewerten. In östlichen Traditionen sind Meditationstechniken und ihre positiven "Nebenwirkungen" seit Jahrtausenden bekannt und Teil des täglichen Lebens.

 

Auch bei uns wächst das Interesse an Meditation enorm seit wissenschaftliche Forschungen die positiven Wirkungen mit Daten beweisen können. 

 

Die Nobelpreisträgerin Prof. Dr. Elizabeth Blackburn und die Sressforscherin Prof. Dr. Elissa Epel  beschreiben in ihrem Buch "Die Entschlüsselung des Alterns"  wie Meditation die Zellalterung verzögern und tatsächlich wie ein Jungbrunnen wirken kann.

 

 


Das sind die Positiven Nebenwirkungen von Meditation:

 Wer regelmäßig meditiert wird entspannter und gelassener, die rastlose Betriebsamkeit der Gedanken beruhigt  sich. Meditation stärkt den Raum der inneren Stille, damit wir auch im Alltag gelassener und bewusster sein können. Verschiedene Meditationstechniken finden in der heutigen Zeit auch im Bereich Stresskompetenz und Burn-Out Prävention ihre Anwendung. Die Liste der positiven Nebenwirkungen ist erstaunlich lang. Hier sind nur einige genannt:

  • Die Fähigkeit sich mental und körperlich zu entspannen wächst
  • Die Kompetenz, positiv mit Stress umzugehen, entwickelt und erweitert sich
  • Die Zellteilung wird gestärkt, der Alterungsprozess verlangsamt und die Gesundheit gefördert
  • Sorgenvolles Grübeln und das rasende Gedankenkarussel werden unterbrochen
  • Selbstwahrnehmung und Selbstwertschätzung werden gestärkt
  • Die Grundlage für intelligente Entscheidungen wird gefördert
  • Kreativität und innovative Ideen fallen leichter
  • Die Fähigkeit, gelassener mit Emotionen umzugehen wächst
  • Mitgefühl für sich selbst und die Umwelt wird gestärkt
  • Die Fähigkeit, anderen offen zu begegnen, erweitert sich
  • Türen werden geöffnet zu inneren Räumen von Stille und Ruhe und zu Selbstliebe und Akzeptanz

  


Was sagt die Wissenschaft?

Wissenschaftler können messen was im Körper passiert, wenn ein meditativer Zustand erreicht wird. Die Atmung verlangsamt und vertieft sich, die Herzrate und der Blutdruck sinken und die Muskelanspannung nimmt deutlich ab. Die Neurowissenschaftler haben festgestellt, dass die elektrische Aktivität des Gehirns eines Meditierers langsamere und stärker synchronisierte Wellen zeigt. Das bedeutet Stärkung und Harmonisierung für Körper, Geist und Seele.

 

Mir wird oft die Frage gestellt, ob ein normaler Alltag und erfolgreiches Arbeiten in einem entspannten Zustand überhaupt möglich sind. Tatsache ist, dass mit der Entspannung auch die Konzentrations-fähigkeit wächst. Auch hier erkennen Hirnforscher, dass sich beteiligte Hirnarreale nach einer längeren Meditationserfahrung vergrößern. Unsere Intelligenz kann sich tatsächlich dadurch weiter entwickeln.

 

Auch die Medizinforschung  kam dank der Nobelpreisträgerin Elizabeth Blackburn zu bahnbrechenden Ergebnissen in diesem Bereich. Meditation kann die Gesundheit und Vitalität stärken und den Alterungsprozesses verzögern. WOW!!!!

 


Ein "Unsterblichkeits-enzym" wird entdeckt

Bahnbrechend für die Forschung und die Diskussion um die Wirkung von Meditation und Achtsamkeitsübungen war die Entdeckung eines  „Unsterblichkeitsenzyms“, der Telomerase. Für diese Entdeckung bekam Elizabeth Blackburn im Jahr 2009 den Nobelpreis für Medizin verliehen. Ihre Studien beschreiben, wie jeder durch Entspannung und Meditation den eigenen Alterungsprozess verlangsamen und die Gesundheit stärken kann. 

 


Warum altern unsere Zellen eigentlich?

Die Forschung von Elizabeth Blackburn an den Chromosomen, die unsere DNA und damit unser Erbgut enthalten, konzentrierte sich auf die Enden der Chromosomen, den so genannten Telomeren.  Bekannt war bisher, dass diese Telomere wie Schutzkappen für die Chromosomen agieren und eine große Rolle bei der Zellteilung spielen. Bei jeder Zellteilung werden die Schutzkappen etwas kürzer. Wenn sie so kurz werden, dass die Chromosomen nicht mehr durch die Kappen geschützt sind, hört die Zelle auf, sich zu teilen und stirbt ab. Und der Prozess der Alterung beginnt.

 

Elizabeth Blackburn entdeckte im menschlichen System ein bisher unbekanntes Enzym, das in der Lage ist, den Abnutzungseffekt der Telomere zu verzögern und diese sogar wieder zu verlängern. Diesem Enzym gab die Forscherin den Namen Telomerase. 

 

Die Verkürzung der Telomere, also die langsame Abnutzung der Schutzkappen, führen zur Alterung unseres Organismus. Die Hautzellen beginnen abzusterben und die ersten Falten werden sichtbar. Auch die Zellen des Immunsystems sterben. Damit erhöht sich das Risiko, krank zu werden. Die weitere Forschung hat sogar ergeben, dass durch die Abnutzung der Telomere das Risiko von Herz- und Gefäßkrankheiten, Alzheimer und einiger Krebsarten sowie Diabetes steigt.

 

Was können wir also tun, damit unsere Zellen länger jung bleiben?

  


Mit Meditation in einen Jungbrunnen eintauchen!

Wer möchte das nicht, die Lebensphase, in der wir gesund, vital und frei von schweren Krankheiten und Schmerzen sind, soll möglichst lange andauern. Neben gesunder Ernährung und Bewegung gibt es jetzt einen weiteren, von der Wissenschaft bestätigten, Baustein, der uns dabei hilft, diese Gesundheitsphase zu unterstützen und zu verlängern.

 

Elizabeth Blackburn weist auf mehr als 10.000 Studien hin, die ihre Feststellung bestätigen: Negativer Stress ist schlecht für die Schutzkappen unserer Chromosomen und fördert die Zellalterung. Wissenschaftler aus Los Angeles haben festgestellt, dass Studienteilnehmer den Erhalt ihrer Telomere (Schutzkappen) allein dadurch verbessern konnten, indem sie über zwei Monate täglich zwölf Minuten pro Tag meditiert haben. Für die Forschung und für alle Menschen ist dies eine überaus wichtige wissenschaftliche Erkenntnis.

 

Entspannungsverfahren, Achtsamkeitsübungen und Meditation bauen Stress ab und erhöhen damit nachweislich die Konzentration des Enzyms Telomerase. Die Schutzkappen unserer Chromosomen regenerieren sich also durch Entspannung und Meditation. Damit wird der Alterungsprozess verlangsamt und die Gesundheitsphase gestärkt.

 

 

Ich finde, das sind unglaublich gute Neuigkeiten :)

 


Lust Bekommen auf Meditation?



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