Sensomotorics und somatische übungen

Die Grundlage von Sensomotorics nach Beate Hagen® ist "Somatic Education". Aufbauend auf der Arbeit von Moshé Feldenkrais hat Prof. Dr. Thomas Hanna sanfte Körper und Bewusstsein schulende Übungen entwickelt, mit denen eine Vielzahl körperlicher Beschwerden gelindert oder rückgängig gemacht werden können. Z. B.:

  • Rückenbeschwerden
  • Nacken-, Schulterverspannungen und Kopfschmerzen
  • Hüft-, Bein und Fußschmerzen
  • Einschränkungen der Gelenkbeweglichkeit
  • chronische Schmerzen und Verspannungen
  • stressbedingten Ermüdungserscheinungen,
    Energie- und Kraftlosigkeit
  • Fehl- und Schonhaltungen
  • Atembeschwerden u.v.m.
Bild: Pandiculations nach Dr. Thomas Hanna
Pandiculations im Kopf- und Nackenbereich

Die Methoden mit denen ich arbeite, um eine wirkungsvolle und nachhaltige Linderung von chronischen Schmerzzuständen und Bewegungseinschränkungen zu erreichen sind:

  • Sensomotorics nach Beate Hagen®, aufbauend auf Somatic Education nach Prof. Dr. Thomas Hanna
  • Pandiculations (gezielte Muskelanspannung und -entspannung)
  • Kinetic Mirroring
  • Lockerung der Gelenke und der Wirbelsäule
  • Körperbewusstseinstraining

Was ist Sensomotorics?

Unser Körper ist eine ausgewogene Balance von Gewicht und Statik und er kann beweglich und schmerzfrei sein bis wir uralt sind. Durch Fehlhaltungen, die wir uns alle schon seit frühester Jugend angewöhnt haben und die wir dann im Laufe unseres Lebens immer weiter verfestigen, entstehen chronische Verspannungen und somit Schmerzen.

Eine Fehlhaltung bedeutet immer, dass man die natürliche Balance und Körperstatik verändert. Das ist nur möglich, indem man die entsprechenden Muskeln kontinuierlich anspannt. Eine Fehlhaltung (z.B. Hohlkreuz, runder Rücken, seitlicher Schiefstand, hochgezogene Schultern, usw.) hat man also nicht zufällig oder schicksalsbedingt, sondern man "macht" sie unbewusst selbst. Die Ursachen für diese Dauerverspannungen sind ganz unterschiedlich, z.B. Unfälle, emotionale Erlebnisse und Traumata, Schonhaltungen oder einfach falsch gelernt und falsch von unseren Vorbildern abgeschaut.

Die Grundlage der Arbeit von Thomas Hanna ist, dass chronische Verspannungen und die daraus resultierenden Fehlhaltungen uns nicht bewusst sind. Wir empfinden unsere Haltung als normal. Unser Gehirn hat im Laufe des Lebens „gelernt“, dass diese Fehlhaltung unsere normale, aufrechte Haltung ist.

Hier setzen die Pandiculations und die Somatischen Übungen an und das Gute ist, sie sind einfach zu lernen, wirkungsvoll und bedürfen keiner Anstrengung. Durch die Übungen wird unser Gehirn daran erinnert, dass eine Anspannung vorliegt und dass diese Spannung auch wieder losgelassen werden kann. Tatsächlich ist diese Erfahrung für das Gehirn wie ein „Aha-Erlebnis“. Das Gehirn, hat durch die jahrelange Fehlhaltung tatsächlich „vergessen“, bestimmte Muskeln zu bewegen und die Anspannung wieder zu lösen. Der Fachausdruck dafür ist, die Sensomotorische Amnesie.

Das Gehirn braucht nur Sekunden, um aus dieser Amnesie wieder aufzuwachen. Die Übungen, die auf die persönlichen Beschwerden und Haltungsmuster zugeschnitten werden und die regelmäßig ausgeübt werden sollten, helfen, dieses „Aha-Erlebnis“ in den Alltag zu integrieren. Das heißt, all die kleinen Bewegungsgewohnheiten gelangen ins Bewusstsein und wir können sie ändern.

Und, das  tut gut und macht richtig viel Spaß!


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